Erfolgsgeschichten

Ein ganzes Dorf packt an – und macht Kinderwünsche wahr
Die ländliche Gemeinde Fahnersdorf, ein kleines Dorf in der Oberpfalz, hat für die zahlreichen Kinder zwar genug Platz zum Toben, was ihnen jedoch fehlte, war ein Kinderspielplatz.
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Offene Türen
„Wir haben uns andere Spielplätze angeschaut, uns Anregungen geholt und selbst einen Plan entworfen“, erzählt Karin Scherr. Um den Plan in die Tat umsetzen zu können, brauchten sie die nötigen Mittel: „Viele Dorfbewohner, Unternehmen und die Gemeinde haben für unsere Aktion Geld gespendet, einige haben uns mit Materialspenden, wie Kies oder Holz, oder durch Rabatte unterstützt“, so Karin Scherr. „Wir haben die Erfahrung gemacht, dass, wenn man nur offen und freundlich fragt und sein Anliegen erklärt, sich keiner weigert, das Projekt zu unterstützen.“
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Alles Handarbeit
Die Spielgeräte bauten die Fahnersdorfer alle selbst. „Die für Spielplätze zuständige städtische Stelle hat uns über die Sicherheitsauflagen des TÜVs aufgeklärt, die wir beim Bau genau berücksichtigt haben“, erklärt Karin Scherr. Die Kinder waren beim Spielplatzbau stets dabei, halfen mit und testeten die Geräte. So entstanden unter anderem eine Riesenrutsche, ein Spielhaus, eine Wippe, Schaukeln, eine Kletterwand sowie ein Basketball- und ein Fußballfeld. Gepflegt wird der Spielplatz von vier Familien, die sich um die Sauberkeit, den Zustand der Spielgeräte und um die Bepflanzung kümmern. Seit 2008 veranstalten die Eltern Kindernachmittage für Vereine auf dem Spielplatzgelände, bei denen sie die Gäste mit Kaffee, Kuchen und Pizza bewirten. Die Einnahmen werden natürlich direkt in den Spielplatz investiert. „Zur Nachahmung empfohlen“ – so das Fazit von Kari Scherr.



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