Wir überlegen seit langem, welches Projekt wir als nächstes auf unserem Hof in Angriff nehmen wollen. Und die Idee mit dem Wasserspielplatz gefällt mir sehr gut! Unser Stelzenhaus kommt bei den Kindern sehr gut an. Natürlich sehen Modelle aus verwundenen Robinienstämmen phantasievoller aus. Aber die kosten locker das Dreifache von einem Bausatz aus Nadelholz. Und ich glaube, dass das eher den Eltern als den Kindern wichtig ist. Kinder legen nach meiner Erfahrung mehr Wert auf funktionale Details, die zur kreativen Nutzung einladen. Zum Beispiel haben wir neulich einfach eine Kindersitzgarnitur unter das Stelzenhaus gestellt. Und schon saßen vier Kinder dort und haben gemalt. Vorher stand die Sitzgarnitur mitten auf der Wiese, da war sie völlig uninteressant ...
Ich finde es super, wenn auf einem Spielplatz Naturmaterialien zu finden sind. Doch ist dies auf öffentlichen Spielplätzen meist schwierig durchzusetzen. Wir planen einen Balanciergarten, ähnlich einem Trimm-dich-Pfad mit unterschiedlich hohen Baumstämmen, Bocksprünge, etc. Unsere Kinder haben sich z.B. Holzstämme gewünscht, auf denen sie eine Siegerehrung veranstalten können.
Hat jemand soetwas oder ähnliches bereits selbst gebaut?
ich, als Betreiber von Deutschlands größtem Spielplatzkatalog http://www.spielplatznet.de und Vater von zwei kleinen Kindern finde nicht, dass ein Baukasten-Spielplatz sofort langweilig ist. Ich denke, dass ein Spielplatz vielmehr "bespielbar" sein muss (mal den Müll usw beseite genommen).
Gerade in meiner Heimat sehe ich immer wieder Spielplätze, wo die Geräte einfach nur kurz Spielanreiz geben (z.B. Seilparks oder Reckstangen) oder Rutschen unter Bäumen, die dann so verklebt sind, dass man nicht mehr Rutschen kann. Hier wurde bei der Planung imo oft nicht genügend nachgedacht.
Es gibt aber auch schöne Gegenbeispiele, wo mit einfachen Spielplatzgeräten viel Spielspass erreicht wird. Spielplatznet zeigt dort beide Seiten...
also am besten ists auf unserem bauspielplatz am senkelsgraben in köln porz-wahnheide.
hier kann man mit holz hütten bauen und alles mögliche spielen, außerdem kriegen wir da während der ganzen ferien ein warmes mittagessen vom förderverein.
rutschbahn/wasserbahn, bolzplatz, streetballanlage, kicker, tischtennis, gesellschaftsspiele, theateraufführungen, ferienübernachtung, aufenthalts- und küchencontainer, gesangsaufführungen (bauspielplatz sucht superstar). meine schwester asli hat letztes jahr den "baustar" gewonnen ! www.bauspielplatz-senkelsgraben.de
Meiner Meinung nach ist es wichtig, sowohl die verschiedenen Altersgruppen anzusprechen, als auch die verschiedenen Spieltypen:
Ich sehe es live in unserer Familie. Meine Tochter ist klar der Bewegungstyp. Ein Spielplatz ohne Schaukel und Rutsche geht gar nicht, weitere Bewegungsgeräte wie Karussell, Wippe o.ä. werden gern angenommen.
Mein Sohn ist dagegen ein klarer Fantsie- und Kreativspieler. Er liebt Verstecke, Spielplattformen, Hütten, Röhren usw. die dann bei Bedarf Schiff, Raumschiff, Auto, Burg oder Flugzeug sind.
Der Klassische Sandkasten lockt unsere Kinder nicht besonders, da wir einen Sandkasten im Hof haben. Trotzdem kann ein Sandkasten nie schaden und ist mit wenig Aufwand herstellbar. Ein absolutes Plus sind übrigens die Spielplätze, wo bereits einiges an Sandspielzeug vorhanden ist, oder wo Wasser verfügbar ist.
Klasse Aktion, ich freue mich und hoffe auf rege Beteiligung!
Freundliche Grüße
Konrad Bauckmeier
--
Webmaster von www.DD4Kids.de dem Dresdner Spielplatzportal
Bei einem bundesweiten Spielplatz-Test hat der TÜB Rheinland alarmierende Wartungs- und Sicherheitsmängel entdeckt. Von 75 untersuchten Spielanlagen in 15 deutschen Städten waren nur 6 einwandfrei. Bei 16 Spielplätzen forderten die Prüfer eine sofortige Sperrung, da nach ihrer Einschätzung Lebensgefahr für die Kinder bestand.
Ein toller Spielplatz zeichnet sich nicht nur durch Geräte, sondern auch durch unbeobachtbare Nischen, Spielmaterial aus dem Alltag z.B. Rohre, Holzlatten, Nägel usw. aus. Den Kindern von "Heute" müssen wir wieder Plätze bieten wie "Früher", die Kindern kreatives, von Erwachsenen nicht gelenktes Spiel ermöglichen. Die Natur sollte einbezogen werden. Nischen, Höhlen etc. können auch durch eine geschickte Planung mit Büschen, Bäümen entstehen. Es geht nicht um Schönheit und auch nicht um teures Spielgerät. Eine Schaukel muss sein. Sand muss sein, Wasser wäre super, Platz für Ballspiel, Platz für Räder, Rollschuhe usw. Gute Kleidung und Eltern die schmutzige Hosen und Kleider ertragen.
COOL
Wir überlegen seit langem, welches Projekt wir als nächstes auf unserem Hof in Angriff nehmen wollen. Und die Idee mit dem Wasserspielplatz gefällt mir sehr gut! Unser Stelzenhaus kommt bei den Kindern sehr gut an. Natürlich sehen Modelle aus verwundenen Robinienstämmen phantasievoller aus. Aber die kosten locker das Dreifache von einem Bausatz aus Nadelholz. Und ich glaube, dass das eher den Eltern als den Kindern wichtig ist. Kinder legen nach meiner Erfahrung mehr Wert auf funktionale Details, die zur kreativen Nutzung einladen. Zum Beispiel haben wir neulich einfach eine Kindersitzgarnitur unter das Stelzenhaus gestellt. Und schon saßen vier Kinder dort und haben gemalt. Vorher stand die Sitzgarnitur mitten auf der Wiese, da war sie völlig uninteressant ...
Ich finde es super, wenn auf einem Spielplatz Naturmaterialien zu finden sind. Doch ist dies auf öffentlichen Spielplätzen meist schwierig durchzusetzen. Wir planen einen Balanciergarten, ähnlich einem Trimm-dich-Pfad mit unterschiedlich hohen Baumstämmen, Bocksprünge, etc. Unsere Kinder haben sich z.B. Holzstämme gewünscht, auf denen sie eine Siegerehrung veranstalten können.
Hat jemand soetwas oder ähnliches bereits selbst gebaut?
Hallo,
ich, als Betreiber von Deutschlands größtem Spielplatzkatalog http://www.spielplatznet.de und Vater von zwei kleinen Kindern finde nicht, dass ein Baukasten-Spielplatz sofort langweilig ist. Ich denke, dass ein Spielplatz vielmehr "bespielbar" sein muss (mal den Müll usw beseite genommen).
Gerade in meiner Heimat sehe ich immer wieder Spielplätze, wo die Geräte einfach nur kurz Spielanreiz geben (z.B. Seilparks oder Reckstangen) oder Rutschen unter Bäumen, die dann so verklebt sind, dass man nicht mehr Rutschen kann. Hier wurde bei der Planung imo oft nicht genügend nachgedacht.
Es gibt aber auch schöne Gegenbeispiele, wo mit einfachen Spielplatzgeräten viel Spielspass erreicht wird. Spielplatznet zeigt dort beide Seiten...
Viele Grüße
Ralph
also am besten ists auf unserem bauspielplatz am senkelsgraben in köln porz-wahnheide.
hier kann man mit holz hütten bauen und alles mögliche spielen, außerdem kriegen wir da während der ganzen ferien ein warmes mittagessen vom förderverein.
rutschbahn/wasserbahn, bolzplatz, streetballanlage, kicker, tischtennis, gesellschaftsspiele, theateraufführungen, ferienübernachtung, aufenthalts- und küchencontainer, gesangsaufführungen (bauspielplatz sucht superstar). meine schwester asli hat letztes jahr den "baustar" gewonnen !
www.bauspielplatz-senkelsgraben.de
Also Ich persöhnlich finde das es eine Gemeinschaft geben sollte wo die Kinder ihre Spielplätze nach Wunsch errichten dürften .
Nur ein kleiner Hinweiß. Oft sind Wippen nicht richtig abgefedert was bei Kleinkindern Rückenprobleme verursacht.
Gruß Sina
Meiner Meinung nach ist es wichtig, sowohl die verschiedenen Altersgruppen anzusprechen, als auch die verschiedenen Spieltypen:
Ich sehe es live in unserer Familie. Meine Tochter ist klar der Bewegungstyp. Ein Spielplatz ohne Schaukel und Rutsche geht gar nicht, weitere Bewegungsgeräte wie Karussell, Wippe o.ä. werden gern angenommen.
Mein Sohn ist dagegen ein klarer Fantsie- und Kreativspieler. Er liebt Verstecke, Spielplattformen, Hütten, Röhren usw. die dann bei Bedarf Schiff, Raumschiff, Auto, Burg oder Flugzeug sind.
Der Klassische Sandkasten lockt unsere Kinder nicht besonders, da wir einen Sandkasten im Hof haben. Trotzdem kann ein Sandkasten nie schaden und ist mit wenig Aufwand herstellbar. Ein absolutes Plus sind übrigens die Spielplätze, wo bereits einiges an Sandspielzeug vorhanden ist, oder wo Wasser verfügbar ist.
Klasse Aktion, ich freue mich und hoffe auf rege Beteiligung!
Freundliche Grüße
Konrad Bauckmeier
--
Webmaster von www.DD4Kids.de dem Dresdner Spielplatzportal
Bei einem bundesweiten Spielplatz-Test hat der TÜB Rheinland alarmierende Wartungs- und Sicherheitsmängel entdeckt. Von 75 untersuchten Spielanlagen in 15 deutschen Städten waren nur 6 einwandfrei. Bei 16 Spielplätzen forderten die Prüfer eine sofortige Sperrung, da nach ihrer Einschätzung Lebensgefahr für die Kinder bestand.
Was ist Ihre Meinung zu diesen Ergebnissen?
Ein toller Spielplatz zeichnet sich nicht nur durch Geräte, sondern auch durch unbeobachtbare Nischen, Spielmaterial aus dem Alltag z.B. Rohre, Holzlatten, Nägel usw. aus. Den Kindern von "Heute" müssen wir wieder Plätze bieten wie "Früher", die Kindern kreatives, von Erwachsenen nicht gelenktes Spiel ermöglichen. Die Natur sollte einbezogen werden. Nischen, Höhlen etc. können auch durch eine geschickte Planung mit Büschen, Bäümen entstehen. Es geht nicht um Schönheit und auch nicht um teures Spielgerät. Eine Schaukel muss sein. Sand muss sein, Wasser wäre super, Platz für Ballspiel, Platz für Räder, Rollschuhe usw. Gute Kleidung und Eltern die schmutzige Hosen und Kleider ertragen.